Golfschläger


Schaft

Allgemeines

Ein Schaft besteht meist aus Stahl oder Graphit.
Der Stahlschaft vermittelt durch sein hohes Gewicht eine starke Rückmeldung. Also werden Vibrationen an den Spieler weitergegeben.
Sie entstehen durch den Kontakt zwischen Golfschläger, Ball und Boden.
Manche Golfer bevorzugen ihn deswegen, weil sie anhand der Vibrationen eine gewisse Rückmeldung erhalten und somit auch Informationen über den vorangegangenen Schlag. Es hilft ihnen dabei ihr Spiel und dessen Qualität zu verbessern.
Graphitschäfte dagegen können genau diese Vibrationen abdämpfen und werden deswegen meist von den Spielern genutzt, welche dieses Gefühl als störend empfinden.
Natürlich gibt es noch anderweitige Schaftfüllungen die den gleichen Effekt erreichen können, doch sind sie noch nicht so weit verbreitet.
Modell greift ist leicht zu erklären. Die einen Spieler schwören darauf, dass Stahlschäfte ihren Schlägen eine größere Genauigkeit verleihen.
Die anderen sind davon überzeugt, da Graphitschäfte wesentlich leichter sind als Stahlschäfte, dass sie bei gleichem Kraftaufwand eine höhere Beschleunigung erreicht werden kann.
Es ist jedoch nicht erwiesen, das es bei der heutigen Herstellung einen Unterschied in der Präzision beider Schäfte gibt.
Ein grundsätzlich sehr wichtiger Faktor für die Länge eines Schlages ist die Schlägerkopfgeschwindigkeit.
Sie ist sozusagen die Geschwindigkeit, welche der Kopf im Treffmoment hat. Gemessen wird diese in Meilen pro Stunde.
Um eine optimale Übersetzung der Schlägerkopfgeschwindigkeit zu erreichen, muss der Spieler auf die Steifigkeit, auch Flex genannt, des Schaftes achten.
Sie sollte immer passend und bei höheren Geschwindigkeiten härter sein, um die Kontrolle beizubehalten.
Bei einem gewünschten langsameren Tempo sollte hingegen ein weicherer Flex eingesetzt werden um einen Katapulteffekt entstehen zu lassen.

Griff

Er stellt als dritter Bestandteil des Golfschlägers, die Verbindung zwischen Sportler und Sportgerät her.
Wurde er früher noch aus Gummi hergestellt, ist er heute aus den unterschiedlichsten gummihaltigen Kunststoffen gefertigt
Unter seine besonderen Eigenschaften fallen vor allem seine Rutschfestigkeit bei jeglichem Wetter, sowie das Spielgefühl welches er vermittelt.

Ferrule

Diese Plastikhülle wird an die Stelle des Schafts geschoben, an der der Schlägerkopf austritt.
Sie dient zum einen als optische Verschönerung, da sonst der Übergang zwischen Hossel und Schaft sehr abrupt enden würde, und zum anderen sagt man ihr nach, dass durch sie die Bruchfestigkeit sich erhöhen würde.

Golfschläger Fitting

Entscheidend beim Kauf eines Golfschlägers ist, dass er zu den Körpermaßen des Spielers passt.
In den Geschäften werden Standartschläger verkauft, die aber mit ihren statischen Durchschnittswerten nicht immer auf ihre neuen Besitzer passen.
Es sollte außerdem, um den Ansprüchen des Spielers zu genügen entweder ein statisches oder dynamisches Fitting durchgeführt werden.
Beim statischen Fitting wird der Abstand des Handgelenks zum Boden gemessen um so sie optimale Schaftlänge zu definieren. Für die Griffdicke ist der Umfang der Finger ausschlaggebend.
Das dynamische Fitting findet in einem Golfsimulator statt. Bei ihm werden zusätzlich noch die Körperhaltung, Schwungebene, Schlägerkopfgeschwindigkeit und Beweglichkeit gemessen.
Diese dynamischen Parameter sind weitere wichtige Faktoren die bei der Schaftlängenbestimmung mit einfließen.
Golfschläge auf einer Spezialmatte werden zur Bestimmung des optimalen Lie-Winkels verwendet.
Man kann anhand dessen Abdrücke der Schlägersohle auf der Matte erkennen und daraus schließen, welcher Lie-Winkel benötigt wird, damit die Sohle gerade auf den Grund tritt.

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