ISDN


Der Begriff ISDN ist die Abkürzung für das "Integrated Services Digital Network" und beschreibt ein flächendeckendes, mit verschiedenen Diensten integriertes Digitalnetz.
Seinen Anfang hatte es allerdings aus dem analogen Fernsprechnetz.
ISDN schaffte es die unterschiedlichsten Dienste in einem Übertragungsnetz zusammenzuführen.
Das ISDN-Netz integrierte somit Telefon, Teletex, Telefax, Bildtelefonie, Datex-J, Datenübertragungen und einen weiteren Dienst, welcher unter anderem Dinge wie Anrufweiterleitung, Anklopfen, Dreierkonferenzen und Nummeranzeige beinhaltete.
Seinen Anfang nahm die Idee des digitalen Telefonsprechnetzes im Jahr 1979 als die Deutsche Bundespost beschloss, dass vorher auf analog laufende Fernsprechnetz auf digitalen Betrieb umzustellen.
Ein Jahr später legte die Firma ITU die Richtlinien für das ISDN fest und bereits sieben Jahre später wurde in Deutschland das erste Pilotprojekt gestartet.
Im Jahre 1989 gab es dann die offizielle und deutschlandweite Einführung von ISDN von der Firma Telekom.
Die Vorteile welche diese Technik mit sich brachte sprachen für sich: eine höhere Übertragungsgeschwindigkeit und eine geringere Fehlerquote.
Einem Nutzer stehen mit dem Anschluss von ISDN die verschiedensten Dienste in digitaler Form zur Verfügung, egal ob es sich um Sprache, Text, Grafiken oder andere Daten handelte.
Man kann aber heute anhand der Übertragungsgeschwindigkeit von 64kbit/s erkennen, dass es ursprünglich für die Sprachübertragung konzipiert wurde.
Ein ISDN-Basisanschluss weist zwei Datenkanäle, so genannte B-Kanäle mit je 64kbit/s, und einen Steuerkanal auch als D-Kanal bezeichnet, auf.
Man unterscheidet folgende Verbindungsarten: Die leitungsvermittelte Verbindung über den B-Kanal und die paketvermittelte Verbindung über den B-Kanal und D-Kanal.

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