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Netzplantechnik

Netzplantechnik

Verfahren die der Analyse, Planung, Steuerung und Überwachung von Abläufen dienen, werden als Netzplantechnik bezeichnet. Die graphische oder tabellarische Darstellung von Abläufen und der Abhängigkeiten wird Netzplan genannt. Ihre Anwendung findet die Netzplantechnik  vor allem in der Planung, Koordinierung und Kontrolle komplexer Projektabläufe, wo viele, auch parallele Tätigkeiten zeitlich aufeinander abgestimmt werden sollen. In dieser Planung werden vor allem Zeit, Kosten und Ressourcen berücksichtigt.

Die Netzplantechnik wurde 1956 entwickelt, um komplexe Projekte vor allem in der Industrie optimaler planen und durchführen zu können. In den 70er Jahren wurde die DIN 69900 geschaffen, in der Begriffe und Darstellungstechnik dokumentiert wurden.

Der Ablauf zur Erstellung eines Netzplanes lässt sich in vier Schritte aufteilen:
1. Zerlegung der Gesamtaufgabe in Vorgänge
2. Zuordnung zu ausführenden Instanzen
3. Identifizierung von Reihenfolgeabhängigkeiten
4. Schätzung der Dauer einzelner Vorgänge

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