Ideologie

Unter dem Begriff Ideologie verstand man ursprünglich die Lehre von den Ideen, d.h. der wissenschaftliche Versuch, die unterschiedlichen Vorstellungen über Sinn und Zweck des Lebens, die Bedingungen und Ziele des Zusammenlebens etc. zu ordnen.

Heute schwingt mit dem Begriff Ideologie eine negative Konnotation mit, da ein wertender Gebrauch z. B. ein festgefügtes und einseitiges Weltbild gemeint ist.

Im politischen Sinne dient eine Ideologie der Begründung und Rechtfertigung politischen Handelns. Sie ist daher immer eine Kombination von bestimmten Weltanschauungen wie Kommunismus, Konservatismus, Liberalismus oder Sozialismus, die jeweils eine spezifische Art des Denkens und des Wertsetzens bedingen, und eine Kombination von bestimmten Interessen und Absichten, die meist eigenen (selten: uneigennützigen) Zielen dienen, d.h. neben der Idee und Weltanschauung auch den Wunsch zur konkreten politischen und sozialen Umsetzung ausdrücken.

Eine Ideologie wirkt orientierend und soll die Wahrnehmung bestimmter sozialer Gruppen in eine gewünschte Richtung lenken. Sie beansprucht zumeist einen Wahrheitsanspruch für ihre Grundannahmen, es werden also bestimmte Thesen, Dogmen oder Grundideen für axiomatisch gehalten. Die kritische Auseinandersetzung mit diesen Grundannahmen wird meist abgelehnt und auch widersprechende realistische Verhältnisse werden im Sinne der Ideologie umgedeutet.


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