Physiologie

Die Physiologie (griechisch: phýsis = die Natur, lógos = die Lehre, Vernunft) ist die Lehre und Wissenschaft von den normalen Lebensvorgängen bei Organismen beziehungsweise ihren Zellen, Geweben oder Organen. Sie ist ein Teilgebiet der Biologie. Sie versucht mit physikalischen, biochemischen und molekularbiologischen Methoden die Reaktionen und Abläufe von Lebensvorgängen wie Wachstum, Entwicklung, Fortpflanzung u. a. bei Organismen beziehungsweise ihren Zellen, Geweben oder Organen aufzuklären.

Ihre Themen sind vielfältig, wobei ihr Blick auf die Dynamik biologischer Vorgänge und deren kausale Zusammenhänge gerichtet ist. Die Physiologie beschreibt also eher Veränderungen als statische Zustände. Die wichtigsten Werkzeuge, Versuchsanordnungen und Messverfahren kommen aus Physik und Chemie.

Je nach Ebene und Schwerpunkt betrachtet die Physiologie z.B. Enzymreaktionen, Photosynthese, Atmung und Verdauung, hormonelle Regelkreise, Sinneswahrnehmung, die Funktion des Gehirns.

Der Begriff Physiologie wurde von Jean Fernel (1497-1558) geprägt.


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