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Elektromotor

  
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Elektromotor

Ein Elektromotor ist als elektromechanischer Wandler definiert, der Energieformen umsetzt, also elektrische Energie in mechanische. Ein Elektromotor ist somit das genaue Gegenteil eines Generators, der mechanische Energie in elektrische umwandelt. Dieser Erfindung ist grundlegend auf die Erfindung des dänischen Physikers Hans Christian Orsted, welcher den Elektromagnetismus entdeckte, zurückzuführen. 1822 erfand daraufhin Peter Barlow das Barlow-Rad, noch einmal 10 Jahre später entwickelte William Sturgeon einen weiteren Motorvorläufer. Hermann Jacobi hat es dann schließlich 1834 geschafft einen tauglichen Elektromotor zu entwerfen und stattete auch ein Boot mit dieser Erfindung aus, welches 6 Menschen antreiben konnte. Durch Magnetfelder ausgelöst, basiert die Drehbewegung eines Elektromotors. Der Stator ist bei einem Gleichstrommotor ein Dauermagnet mit Polschuhen. Im Inneren des Stators befindet sich ein Rotor, der in den meisten Fällen aus einer Spule mit Eisenkern besteht, der drehbar im Magnetfeld zwischen den Polschuhen des Stators gelagert ist. Die Stromzuführung erfolgt über einen Kommutator und Schleifkontakte. Durch das Magnetfeld und die Wechselwirkung entsteht eine Bewegung. Es dreht sich somit um die eigene Achse und kann somit elektrische Energie in mechanische umwandeln. Es gibt verschiedene Motorarten: Drehstrommotor, Drehstrom-Asynchronmaschine, Drehstrom-Synchronmaschine, Kaskadenmaschine, Linearmotor, Wechselstrommotoren, Kondensatormotor, Spaltpolmotor, Synchronmotor/Einphasenasynchronmotor, Reluktanzmotor, Schrittmotor, Stromwender- bzw. Kommutator-Maschine, Gleichstrommotor, Universalmotor, Repulsionsmotor, permanent erregter Gleichstrommotor, elektrisch erregter Gleichstrommotor, Reihenschlussmotor, Nebenschlussmotor, Verbundmotor und elektronisch kommutierter Gleichstrommotor. Typische Anwendungen für Elektromotoren sind z. B. Kraftfahrzeuge und Bahnen.


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