Lawine

Spätestens seit die Menschen den alpinen Lebensraum für sich entdeckt haben, ist er von Lawinenabgängen bedroht.
Als Lawinen werden große Massen von Eis und Schnee bezeichnet, sie lösen sich von Berghängen ab und stürzen oder gleiten ins Tal hinab.
Der Begriff wird nicht nur im Zusammenhang mit Schnee und Eis verwendet, sondern findet noch Gebrauch bei anderen abrutschenden Materialien, wie zum Beispiel Gesteins- oder Schlammlawinen. Sie zählen außerdem alle als Naturkatastrophen.
Schneelawinen entstehen vor allem an steilen Hängen, die nicht bewaldet sind. Diese besitzen dann meist ein Gefälle von 20 Grad und eine instabile und am Boden schlecht Haftende Schneedecke.

Bei einer Lawine wird der gesamte Vorgang vom:

  • Anrissgebiet über die
  • Sturzbahn und einer
  • Auslaufstrecke (flachere Sturzbahn) bis zum
  • Ablagerungsgebiet
als Lawine bezeichnet.
Im wesentlichen gibt es zwei verschiedene Arten von Lawinen
  • Lockerschneelawine
die an einem Punkt beginnt und meist oberflächlich ist und die
  • Schneebrettlawine
bei der eine ganze Schneetafel abgleitet. Sie bildet eine zur Hangrichtung rechtwinkelige Anrissstirn.

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