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Birma-Katze

  
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Birma-Katze

Die Birmakatze(auch Birma, Heilige Birma; engl.:Birman, Sacred Birman)
gehört zur Rasse der Hauskatzen. Die Birmakatze besitzt ein halblanges Fell, weswegen man sie zu den Halblanghaarkatzen einordnet.
Zudem zählt sie zu den Teilalbino, d.h. sie ist eine Point-Katze
mit einem hellen weichen Fell und dunklen Abzeichen (Points)
an schlechter durchbluteten, kühleren Körperstellen wie Gesicht, Ohren,
Beinen, Schwanz und Hoden. Diese Rasse hat blaue Augen.
Ein individuelles Rassekennzeichen der Birmakatze ist zudem die blütenweiße Färbung der Pfoten die mit einem umgedrehten V, den sog. Sporen nach oben auslaufen sollte.

Birmakatzen sind sanft, lieben die Ruhe, sind mittelmäßig aktiv und sehr
menschenbezogen. Sie können mit anderen Katzenarten gehalten werden,
da sie sehr gesellig sind und sollten daher mindest zu zweit gehalten werden da
sie sich alleine unwohl fühlen. Die Birmakatze sollte man nicht mit der Burmakatze verwechseln. Es kommt leicht zu Verwirrungen, weil Birma auf englisch Burma heißt.

Zuchtgeschichte

Die Rasse der Birmakatzen lässt sich auf ein Zuchtprogramm zurückverfolgen,
welches Anfang des 20. Jahrhunderts in Frankreich aufgelegt wurde. Im Jahre 1925
wurde die Rasse in Frankreich anerkannt. Man kann den Ursprung dieser Art bis
ins Jahr 1915 in Zuchtbüchern zurückverfolgen.
Der englische Zuchtverband hat die Birmakatze 1966, der US-amerikanische Verband
1967 anerkannt.

Es sind verschiedene Berichte über den Ursprung der Birmakatze vorhanden,
die übrigens von Beginn an „Heilige Birma“ in allen Veröffentlichungen genannt wird.
In einem Bericht wird erwähnt dass ein Mr. Vanderbilt (aus der gleichnamigen
amerikanischen Industriellenfamilie) ein Pärchen Birmakatzen von einer
Orientreise mitbrachte. Der Kater starb bei der Überfahrt, wobei der weitere Verlauf
der Zucht zum weitgehend unbekannt blieb. Es scheint nur sicher zu sein,
dass die Jungen entweder mit Siamkatzen oder einer Kreuzung aus
Siam- Perserkatzen gezüchtet wurden. In Frankreich enden alle Nachforschungen
mit dem Zwingernamen „de Madalapour“.

„Timour de Madalapour“ war der erste Kater und Heilige Birma in Deutschland von dem 1933 ein Bild erschienen ist. Die Kreuzung der Birmakatzen florierte in den 1930er Jahren auch in Deutschland.

Für die Birmakatze bedeutete der zweite Weltkrieg fast das Ende ihrer Art.
Nach dem Ende des Krieges schaffte man es 1955 in Frankreich nach erneuter
Züchtung den Bestand der Birmakatzen wieder zu sichern. In den kommenden Jahren
hatte man auf europäischem Festland und in der USA die gewöhnlichen Farben
Blue-Point und Seal-Point gezüchtet. In England wurde bereits angefangen
neue Farben wie Chocolate-Point und Lilac Point zu züchten.

Zum größten Teil war Anneliese Hackmann in Deutschlang mit ihrem Zwinger „von Assindia“ an dem Erfolg der Heiligen Birma beteiligt. In den 1960ern holte sie die Katze namens „Nadine de Khlaramour“ aus Frankreich nach Deutschland. Diese Nachkommen wurden in der ganzen Welt verbreitet.

Die Farben Creme-Point und Red-Point sind in letzter Zeit dazugekommen.
In Europa kann man die Birmakatze in Tabby und Tortie erhalten.
Tabbies werden in den USA auch als Lynx bezeichtnet. Diese haben ihre offizielle
Anerkennung erst seit kurzer Zeit erhalten.

Rassestandard der Birmakatze

Dieser wird von unterschiedlichen Katzenzuchtverbänden festgesetzt.
Rassen der Kategorie II (Halblanghaarkatzen) werden bei der FIFe mit
der Bezeichnung SBI (Sacred Birman) gelistet.

  • Körper: gestreckt und mittelschwer. Kurze und kräftige Beinen.
  • Kopf: kräftiger Schädel, ausgeprägtes Kinn, volle, runde Wangen. .
  • Augen: tiefblaue, runde Augen.
  • Fell: je nach Körperpartie lang (Rücken, Seiten, Kragen) bis halblang,
    im Gesicht kurz, am Schwanz buschig.
  • Farbe: hell, eierschalenfarben, Rücken goldbeige.
    Schwanz und Beine dunkler. Kontrastreich abgesetzte
    Abzeichen im Gesicht (Points), dunkle Ohren. Klar begrenzte,
    Pfoten in reinweiß (Handschuhe).

Gewicht

Kater: ca. 4,5–6 kg
Kätzin: ab 3 kg

Der Rassestandard der Birmakatze nach WCF

  • Körper: Der Körper ist mittelschwer und leicht gestreckt.
    Kurze Beine, breite, zart gerundete Pfoten. Mittellanger, eleganter, fedrig behaarter Schwanz.
  • Kopf: Schädel: bildet ein stumpfes Dreieck mit abgerundeten
    Konturen. Hoch gesetzte Wangenknochen, gut gerundete Wangen,
    leicht gewölbte Stirn. Das Profil: leicht geschwungen,
    mittellange römische Nase, charakteristisches Kinn.
  • Ohren: mittelgroß, fast so hoch wie breit am Ansatz,
    leicht abgerundeten Spitzen, guter Abstand zwischen den Ohren.
  • Augen: sind tiefblau, groß, nicht ganz rund, sondern leicht oval.
    Großer Abstand zwischen den Ohren.
  • Fell: Langes bis halblanges Fell, seidiger Textur und
    wenig Unterwolle. Kurze Haare im Gesicht, länger werdend auf den Wangen,
    am Hals in eine volle Krause übergehend. Sehr langes Fell auf dem Rücken
    und an den Flanken.
  • Farbvarianten: in allen Pointfarben außer Cinnamon und Fawn anerkannt.
    Besonderes Merkmal: weiße „Handschuhe“(weiße Zeichen an allen Pfoten) und
    „Sporen“(weiße Zeichen an den Fußsohlen der Hinterbeine, zur Spitze auslaufend) gleichmäßige, symmetrische Handschuhe; zwischen Vorderpfoten
    und Hinterbeinen. Absolut reines Weiß, welches an der Zehenwurzel
    oder am Gelenk enden kann, aber nicht am Bein weiterlaufen darf.
    Sporen sollen an beiden Sohlen gleichmäßig sein und bestenfalls
    zentriert auf dem Mittelfußknochen.
  • Fehler:
    weiße Flecken peripher der Handschuhe, Sporen und Teilpigmentierung
    des Nasenspiegels, sowie Schielen können zur Disqualifikation führen.
    Gravierende Fehler stellen über die gewöhnliche Form auslaufende Handschuhe dar (auch als Runner bezeichnet), zu kurze Handschuhe, Flecken am Bauch oder
    wenn die Spitze bei den Sporen nicht vorhanden ist. Minimale Streifen und
    Flecken an den Flanken, können toleriert werden, wobei aber immer die
    Gesamterscheinung ins Gewicht fällt.


Ergänzungen

  • 1
    2016-10-09 07:48:31
    That's really thnkiing out of the box. Thanks!
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