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Mount Mayon

  
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Mount Mayon


Der Mount Mayon ist ein 2.462 m hoher Vulkan auf den Philippinen und liegt ca. 330 km östlich der Hauptstadt Manila. Von Vulkanologen ist der Mayon als Schichtvulkan klassifiziert. Wegen seines nahezu perfekt geformten Kegels wird er von vielen als der schönste Vulkan der Welt bezeichnet. Die Silhouette seiner fast perfekten Dreiecks- oder Kegelform dominiert das Panorama des östlichen Landschaftsbildes der Provinz Albay.
 
Geologie
Der Vulkan steht am Scheidepunkt der eurasischen Kontinentalplatte mit der philippinischen Kontinentalplatte und somit in einer tektonisch äußerst aktiven Gegend.
 
Ausbrüche
In den letzten 400 Jahren brach der Mount Mayon über 50 mal aus und ist somit der aktivste Vulkan der Philippinen. Erstmals dokumentiert wurde ein Ausbruch des Mount Mayon im Jahr 1616 von holländischen Seefahrern.

Der heftigste Ausbruch ereignete sich am 01.02.1814, als ein Lavastrom die Stadt Cagsawa fast vollständig begrub. Schon am vorhergehenden Abend waren Erdstöße zu verspüren. Bei dieser Katastrophe fanden fast 1.200 Menschen den Tod, durch einen weiteren Ausbruch im Jahr 1993 starben 79 Menschen.

Seit dem 19.07.2006 speit der Vulkan erneut wieder Asche aus, in einer so gen. "stillen Eruption" tritt gleichzeitig Lava aus. Da man einen weiteren schwere Ausbruch befürchtete, wurden am 07.08.2006 ca. 30.000 Menschen aus der Umgebung des Vulkans evakuiert. In der Nacht zum 01.12.2006 lösten heftige Regenfälle des Taifuns Durian mächtige Schlammlawinen aus. Diese töteten in Padang und 7 benachbarten Dörfern fast 1.000 Menschen, etwa eine Mio. wurde obdachlos.
 
Geschichte und Legende
Nach vorherrschender Meinung haben die beiden jungen Schotten Paton und Steward im Jahr 1858 den Berg erstmalig bestiegen.

Auf dem Mount Mayon soll einst eine sehr schöne Prinzessin gelebt haben, die von ihrem Onkel Magayon jedoch streng behütet wurde. Alle Freier fürchteten den Zorn des Onkels. Einem mutigen jungen Krieger gelang es jedoch, mit der Prinzessin zu flüchten. Als der Onkel den beiden folgte, bitten diese die Götter um Hilfe. Da begräbt ein Erdrutsch den Onkel bei lebendigem Leib. Sein Ärger über den Verlust der Nichte hält bis zur Gegenwart an und äußert sich dann in Gestalt von vulkanischen Eruptionen.

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