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Mond

Mond

DATEN:


NAME: Mond
UMLAUFBAHN: 384.400 km von der Erde entfernt
DURCHMESSER: 3.476 km
MASSE 7,35 X 1022 kg


Mond:

Der Mond ist nach der Sonne das zweithellste Objekt am Himmel. Er ist der einzige außerirdische Körper, der je von Menschen besucht wurde und auch der einzige von dem Bodenproben auf die Erde gebracht wurden. Der Mond kreist einmal im Monat um die Erde. Hierbei verändert sich ständig der Winkel zwischen Erde, dem Mond und der Sonne. Dies sieht man an den Zyklen der Mondphasen.

Der Mond umkreist die Erde im Verlauf von 27 Tagen, 7 Stunden und 43,7 Minuten von Westen nach Osten. Dies geschieht in dem gleichen Drehsinn, mit dem die Erde um Ihre eigene Achse rotiert.

Erste Mondlandungen:

Die erste sowjetische Sonde, die am 13. September 1959 auf den Mond stürzte war die Lunik 2. Die erste weiche Landung fand am 3. Februar 1966 durch Luna 9 statt. Die erste bemannte Landung gelang am 20. Juli 1969 durch die Apollo 11.

Umlaufbahn:

Die Bahn des Mondes um die Erde ist annähernd kreisförmig, wobei die größte und die kleinste Entfernung jeweils um 5,5 Prozent vom Mittelwert abweichen.

Der erdnächste Punkt (Perigäum) beträgt 363.200 km. Der erdenfernste Punkt (Apogäum). Beträgt 405.500 km. Die Durchgänge des Mondes durch die Bahnebene der Erde werden Mondknoten oder Drachenpunkte genannt. Die aufsteigenden Knoten beschreiben hierbei den Eintritt in die Nordhemisphäre, die absteigende in die Südhemisphäre.

Der Mond umläuft gemeinsam mit der Erde die Sonne. Durch die Bewegung um die Erde pendelt der Mond jedoch um eine gemeinsame Ellipsenbahn.

Bahnperiode

Der Bahnumlauf des Mondes, den Monat kann man diesen Kriterien festlegen.

  • nach dem siderischen Monat Hierbei nimmt der Mond (von der Erde aus beobachtet) wieder die gleiche Stellung zu den Fixsternen ein.
  • nach einem synodischen Monat Hier erreicht der Mond wieder die gleiche Stellung zur Sonne.
  • nach einem drakonitischen Monat den benötigt er um wieder durch den gleichen Knotenpunkt seiner Bahn zu laufen.
  • Dieser ist wichtig für die Sonnen und Mondfinsternisse.
  • Der anomalistische Monat definiert die Dauer von einem Perigäumdurchgang zum nächsten.

Mondphasen

Das Aussehen des Mondes verändert sich im Laufe seines Bahnumlaufs. Der Mond durchläuft folgende Mondphasen:

  • Neumond: Der Mond steht zwischen Sonne und Erde
  • Zunehmender Mond: zunehmende Sichel von rechts nach links
  • Vollmond: Die Erde steht zwischen Sonne und Mond
  • Abnehmender Mond: abnehmende Sichel von rechts nach links

Die Darstellung gilt für das Betrachten von der Nordhalbkugel der Erde. Wenn man den Mond von der Südhalbkugel beobachtet, kehrt sich im Gegensatz dazu die visuelle Erscheinung um.

Wenn sich der Betrachter in der Nähe des Äquators befindet erscheint die Mondsichel waagerecht und der Phasenwechsel senkrecht zum Horizont hin. Die erdzugewandten Teile der Mondseite, welche nicht von der Sonne beleuchtet werden, sind hierbei nie völlig dunkel. Diese werden durch den Widerschein der Erdoberfläche (das Erdlicht) etwas aufgehellt. Die Aufhellung wird am besten bei schmaler Mondsichel sichtbar.

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