Kardelhannes

Eine ockerfarbene Hose, darüber eine blau-weiß breitgestreifte Jacke mit breitem grünen bis über die Schulter langen Kragen, weißer Halskrause mit roter Schleife; so sieht das Häs der Kardelhannes aus. Das Gesicht wird mit einer Holzmaske mit gutmütigem Gesichtsausdruck verdeckt, an der aus dem gleichen Stoff wie der grüne Kragen ein Tuch befestigt ist. Auf dem Kopf trägt der Kardelhannes ein kleines schwarzes Hütchen an dem eine weiße Feder angebracht ist.

Geschichte vom Kardelhannes
Im vorigen Jahrhundert wurde die "Weberkarde", eine Distelart, in Baienfurt angebaut. Die "Karde" wurde zum Aufrauhen von Stoffen (Leinen) benötigt und ihr verdanken die Bauern um Baienfurt einigen Wohlstand. Die Bauern zeigten den Verkauf ihrer "Karden" durch das Aufhängen von blau-weißen Fahnen an.
Der "Kardelhannes" müsste eigentlich Kardehannes heißen. Das "L" im Namen hat nach der Rechtschreibung dort nichts verloren. Es hat sich jedoch so gut eingeschlichen, dass es trotz grammatikalischem Fehltritt in Kauf genommen wird.


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