New Orleans Jazz


Der Jazz zwischen 1890 und 1930 wird als New Orleans Jazz bezeichnet. Er kam aus der gleichnamigen Stadt und entstand aus den ursprünglichen Street Bands, die oftmals auch Trauermärsche begleiteten. Der Ragtime ist eine stark afro-amerikanische Musiktradition, die ebenfalls einen großen Teil zum New Orleans Jazz einbrachte. Eine dazu gehörige Stilart ist der Creole Jazz, der in den französischen Vierteln sich gleichzeitig entwickelte und bei dem man die spanischen, französischen und lateinamerikanischen Musikrichtungen und Tanzstile stark heraushörte.

Beim New Orleans Jazz waren Kornett oder Trompete die Melodienangeber, während die Posaune rhythmische Slides spielte sowie die Grundtöne der Akkorde und Harmonien vorgab. Tuba oder Kontrabass legten unter diese Standard-Dreiergruppe eine Basslinie. Die Klarinette hingegen bringt reich verzierte Melodien als "Gegenspieler" von Kornett oder Trompete. Das Schlagzeug gab den Rhythmus an. Bei diesem Stil kam es nicht wirklich auf die musikalischen Feinheiten an, sondern viel mehr um Dynamik und Vitalität. Dabei gab es zahlreiche Kollektivimprovisationen, die das Stuck komplett aufpeppten. Aus dem New Orleans Jazz entwickelte sich später der Dixieland Jazz. In den 1940er und 1950er Jahren kam ein Revival auf, der New Orleans Revival.


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