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Superzellengewitter

  
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Superzellengewitter

Das Superzellengewitter ist eine besondere Form des Gewitters, welches durch seinen kreisenden
Aufwind (Mesozyklone) gekennzeichnet ist. Ein Gewitter wird als Superzellengewitter definiert,
wenn mindestens ein Drittel des Aufwindes rotiert, wobei diese Rotation solange wie die Konvektion
anhalten muss (ca. 10 bis 20 Minuten). Außerdem muss der Auf- und Abwindbereich voneinander getrennt
sein, damit der Aufwindbereich nicht vom Niederschlag zerregnet wird. Damit eine Rotation stattfindet
muss die Windscherung vertikal sein, das bedeutet dass sich die Windrichtung und Stärke mit steigender
Höhe ändern muss. Superzellengewitter sind die verheerendsten Gewitter, wobei ca. 20-30% aller
Superzellen Tornados sowie starken Hagel produzieren. Superzellengewitter sind die langlebigsten
aller Gewitterformen.

Einteilung des Superzellengewitters anhand der Niederschlagsintensität.

  • LP-Superzelle (low precipitation supercell):
    Die LP Superzelle weist ein kleines Niederschlagsfeld auf und beschränkt sich auf den Zellkern.
    Hier kann großer Hagel auftreten, wogegen Tornados nur selten vorkommen.
  • Klassische Superzelle (classic supercell):
    Die Klassische Superzelle ist die häufigste Typ der Superzellen. Das Niederschlagsgebiet
    ist größer, und es fallen mehr Niederschläge, wobei auch Tornados häufiger auftreten.
    Sie produzieren ein Hakenecho auf dem Radarschirm.
  • HP-Superzelle (high precipitation supercell):
    Die HP-Superzelle ist eine sehr niederschlagsstarke Zelle, welche eine große Gefahr durch eventuelle
    Tornados darstellt, da diese durch den starken Niederschlag verdeckt werden. Diese Gewitter sind für
    die meisten Todesfälle in den USAverantwortlich. Das Niederschlagsareal ist sehr groß, was in einem
    ziemlich großen Feld zu Starkregen und Hagel führt. Die stärksten Niederschläge im Zellkern haben oft
    eine nierenförmige Struktur.
Die Superzellengewitter kamen bis auf wenige Ausnahmen nur in den USA vor. Inzwischen wurde jedoch
bewiesen, dass sie bei geeigneten Bedingungen in vielen Regionen der Erde auftreten können. Es ist
erwiesen, dass fast alle der gefährlichsten Tornadoas aus den Superzellen hervorgehen.

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