DOC_Fronleichnam  (60. Tag Nach Dem Ostersonntag)
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Fronleichnam (60. Tag nach dem Ostersonntag)

  
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Fronleichnam (60. Tag nach dem Ostersonntag)

Fronleichnam (mittelhochdeutsch: vrône lîcham = Leib des Herrn), offiziell "Hochfest des Leibes und Blutes Christi", in einigen Regionen auch Prangertag oder Blutstag genannt, ist ein Hochfest im Kirchenjahr der katholischen Kirche. An diesem Tag wird die leibliche Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie gefeiert.

Fronleichnam wird am Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitsfest, dem zweiten Donnerstag nach Pfingsten, begangen (60. Tag nach dem Ostersonntag)

Fronleichnam ist ein beweglicher religiöser Feiertag. In den Bundesländern Bayern, Baden Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalzund Saarland ist Fronleichnam ein arbeitsfreier Feiertag. Im Freistaat Sachsen ist Fronleichnam kein gesetzlicher Feiertag außer in folgenden Gemeinden des sorbischen Siedlungsgebietes im Landkreis Bautzen: Bautzen (nur in den Ortsteilen Bolbritz und Salzenforst), Crostwitz, Göda (nur im Ortsteil Prischwitz), Großdubrau (nur im Ortsteil Sdier), Hoyerswerda (nur im Ortsteil Dörgenhausen), Königswartha (nicht im Ortsteil Wartha), Nebelschütz, Neschwitz (nur in den Ortsteilen Neschwitz und Saritsch), Panschwitz-Kuckau, Puschwitz, Räckelwitz, Radibor, Ralbitz-Rosenthal und Wittichenau.

Im Bundesland Thüringen gilt Fronleichnam als Feiertag im gesamten Landkreis Eichsfeld sowie in folgenden Gemeinden des Unstrut-Hainich-Kreises und des Wartburgkreises: Anrode (nur in den Ortsteilen Bickenriede und Zella), Brunnhartshausen (nur in den Ortsteilen Föhlritz und Steinberg), Buttlar, Dünwald (nur in den Ortsteilen Beberstedt und Hüpstedt), Geisa, Heyerode, Hildebrandshausen, Katharinenberg, Lengenfeld unterm Stein, Rodeberg (nur im Ortsteil Struth), Schleid und Zella/Rhön.

Brauchtum zu Fronleichnam

Seine Beliebtheit verdankt dieser Festtag vor allem der reich geschmückten Prozession. An dieser werden Elemente der Eucharistie durch die Straßen getragen. Die erste Erwähnung solch einer Prozession war 1277 in Köln. Der Priester trägt bei der Prozession hoch erhoben die "Monstranz", die die Hostien beinhaltet, die Gemeinde geht hinterher. An vier im Freien aufgebauten Altären werden Fürbitten gebetet und gibt der Priester seinen Segen.


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