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Ostermontag

  
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Ostermontag

Ostermontag ist bundeseinheitlicher religiöser Feiertag, da er nicht in jedem Jahr zum gleichen Datum stattfindet. Sein Datum hängt vom Osterdatum ab. Ostern wird als eines der drei christlichen Hauptfeste mit einem achttägigen Fest (Oktav) gefeiert. Dabei zählt jeder einzelne Wochentag (von Ostersonntag bis darauffolgender Sonntag) als Hochfest. Um den Gläubigen mindestens einen Festgottesdienstbesuch an einem der Werktage zu ermöglichen, wurde der zweite Feiertag Ostermontag eingeführt.

Brauchtum zum Ostermontag Emmausgang oder Emmaus Osterspaziergang

Zur Erinnerung an den Gang der beiden Jünger Christi von Jerusalem nach Emmaus findet in einigen Orten der Emmausgang oder Emmaus Osterspaziergang statt. Er beginnt meist vor der Pfarrkirche und endete bei einer Kapelle.

Schwertertanz und Georgiritt

In Traunstein im Chiemgau findet alljährlich am Ostermontag der Georgi-Ritt statt. Festlich geschmückt ziehen Pferde und Wagen, historische Gruppen und Musikkapellen hinauf zum Ettendorfer Kirchlein.

Bei dem Schwertertanz und Georgiritt vertreiben die Tänzer mit ihren Schwertern in einem spannenden Kampf symbolisch den Winter. Der Frühling kann kommen und wird freudig begrüßt, wenn festlich geschmückt Pferde und Wagen, historische Gruppen und Musikkapellen hinauf zum Ettendorfer Kirchlein ziehen.

Feldumgang

In vielen ländlichen Gemeinden in Oberbayern ist der alte Brauch des österlichen Feldumganges noch lebendig. Gemeinsam mit allen Hausbewohnern geht der Bauer das Roggen- und Weizensaatfeld, auch Winterfeld genannt, ab. Beim Abgehen der Felder beten alle den so genannten Rosenkranz.

Außerdem haben sich über die Jahrhunderte verschiedene Bräuche erhalten, so zum Beispiel der "Traditionelle Remlinger Eierlauf" in Remlingen (Unterfranken) oder die "Schönecker Eierlage" in Schönecken (Eifel).

Schönecker Eierlage

In Schönecken in der West-Eifel findet am Ostermontag der wohl älteste Osterbrauch (ca. 300 Jahre alt) statt. Es werden 104 rohe in Sägemehl gebettete Eier im Rinnstein der Straße entlang in einem Abstand von zwei Fußlängen verteilt. Ein Läufer muss diese Eier alle ein sammeln, ohne dass eines zerbricht. Während dieser Zeit läuft sein Gegenspieler in das 3,8 km entfernte benachbarte Dorf, schreibt dort ein Zeichen an die Kirchentür und läuft zurück. Wer von den beiden seine Aufgabe schneller bewältigt hat, ist Sieger.


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