Colette

Sidonie-Gabrielle Colette, bekannt als Colette, (28. Januar 1873 ? 3. August 1954) war eine bedeutende französische Schriftstellerin und Künstlerin. Geboren in Saint-Sauveur-en-Puisaye im Burgund begann sie ihre Karriere als Autorin unter der Anleitung ihres ersten Ehemannes, Henry Gauthier-Villars, der sie dazu brachte, unter seinem Namen zu veröffentlichen. Ihre bekanntesten Werke, die Serie der Claudine-Romane, entstanden zunächst unter seinem Pseudonym 'Willy'.

Colette trennte sich später von ihrem Ehemann und begann, unter ihrem eigenen Namen zu schreiben. Sie ist besonders für ihren Roman "Gigi" bekannt, der später als Grundlage für ein erfolgreiches Bühnenstück und einen Film diente. Colettes Werk umfasst Romane, Kurzgeschichten, autobiographische Erzählungen und Bühnenstücke.

Darüber hinaus war Colettes Leben von ihrer beruflichen Unabhängigkeit und ihrem freimütigen Umgang mit ihren bisexuellen Beziehungen geprägt, was zu dieser Zeit als skandalös galt. Sie war eine Vorkämpferin für die Rechte von Frauen und eine Ikone der literarischen Welt in Frankreich.

Colette wurde zweimal mit der höchsten literarischen Auszeichnung Frankreichs, dem Legion d'Honneur, geehrt, zum einen als Ritter und zum anderen als Offizier. Ihre Arbeit hat bis heute einen nachhaltigen Einfluss auf die französische Literatur und Kultur und wird weltweit von Literaturliebhabern geschätzt.

Werke (Auswahl)

  • 1900: "Claudine à l'école"
  • 1920: "Chéri"
  • 1944: "Gigi"

Literatur

  • "Colette", von Herbert Lottman (Biografie)
  • "Secrets of the Flesh: A Life of Colette", von Judith Thurman (Biografie)

Weblinks

Autor: ScarlettScripter

LEXO-Tags

Colette, Frankreich, Schriftstellerin, Romane

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