Blumennärrle

Die Holzmaske vom Blumennärrle zeigt ein pausbackiges, freundlich lachendes typisch frauliches Gesicht. Um die Maske herum ist ein Kränzchen aus bunten Blumen und vor den Blumen ein Band aus roten Filzhaaren an die weiße Haube genäht. Auf beiden Seiten der Maske verläuft je ein Fuchsschwanz vom hinteren Maskenende über den Hinterkopf im weiten Bogen bis zur Schulter. Das Blumennärrle trägt einen einfach geschnittenen weißen Anzug bestehend aus einer Hose und aus einem in sieben nach unten hängenden Spitzen auslaufenden, knöpfbaren Kittel mit Armbündchen ohne Kragen. Auf den Spitzen sind grüne, längliche Blätter aus Filz randnah appliziert.
Überall auf der gesamten sichtbaren weißen Stofffläche, außer auf der Haube, sind ca. 150-180 bunte Filzblumen in roter, blauer und gelber Farbe angebracht, die durch kontrastierende Staubgefäße, ebenfalls aus Filz ausgeschnitten, abgesetzt werden. In der Mitte der Blume sind runde Messingglöckchen angebracht.
Der Hals wird durch eine weiße Halskrause verdeckt. In der mit weißen Finger-Handschuhen bedeckten Hand trägt das Blumennärrle einen Staubwedel aus Hahnen- oder Straußenfedern.

Geschichte des Blumennärrle
Grundgedanke dieser ausgesprochenen Frühlingsfigur war, das Wiedererwachen des Frühlings in Form und Ausdruck der Maske und des Häses darzustellen. Gedacht war sie zunächst für kleinen Mädchen, später diente sie auch erwachsenen Frauen als Zunfthäs. Das Blumennärrle gehört in die klassische Kategorie der Weißnarren und in die der Glattlarven.


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