Importkontrolle in Wirtschaft,Ökonomie,Wirtschaftspolitik | lexolino.de

Importkontrolle

Die Importkontrolle bezeichnet die Überprüfung von Waren und Gütern, die aus anderen Ländern in eine Zoll- oder Wirtschaftszone eingeführt werden. Sie dient dem Schutz der jeweiligen Wirtschaftsräume sowie der Gewährleistung von Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltstandards.

Funktion

Importkontrollen können je nach Land und Region unterschiedlich ausgestaltet sein. Sie umfassen in der Regel Zollkontrollen, mengenmäßige Beschränkungen, Einfuhrverbote und Einfuhrquoten, Sicherheitsüberprüfungen, die Kontrolle von Lizenzbestimmungen sowie die Überprüfung von Gesundheits- und Umweltvorschriften.

Ziele

Ziele der Importkontrolle können folgendermaßen zusammengefasst werden:

  • Schutz der einheimischen Wirtschaft und ihrer Akteure
  • Sicherstellung der Einhaltung nationaler und internationaler Handelsabkommen
  • Verhinderung von Schmuggel und illegalen Einfuhren
  • Schutz der Verbraucher vor unsicheren oder gefährlichen Produkten
  • Bewahrung von Umweltstandards und Biodiversität

Internationale Abkommen

Internationale Regelungen und Abkommen wie das GATT (General Agreement on Tariffs and Trade) oder die Regelungen der WTO (World Trade Organization) definieren Rahmenbedingungen für Importkontrollen und zielen darauf ab, faire und transparente Handelsbeziehungen zwischen den Mitgliedstaaten zu sichern.

Kritik

Importkontrolle steht häufig im Spannungsfeld zwischen protektionistischen Maßnahmen und dem freien Welthandel. Kritiker sehen in übermäßigen Importkontrollen ein Hindernis für die Entwicklung ärmerer Länder und Warnen vor einer Aushöhlung multilateraler Handelsabkommen.

Siehe auch

Autor: ValentinVers

LEXO-Tags

Importkontrolle, Überwachung, Regulierung, Zollbehörde

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